“Ich hab einen IQ von einhundertvierunddreißig Punkten.”
“Wie schön für dich.”
Dieser kurze Ausschnitt aus “Un Joli Garçon” von Fanny Morweiser hat mich auf irgendeine Art und Weise fasziniert. Eigentlich ist dies minimalistische und primitive Ironie, doch gerade das löste, während des Lesens dieser Stelle, ein Lächeln in meinem Gesicht aus.
Übrigens ist das gesamte Buch, sehr empfehlenswert.
Es wird Zeit. Ich habe keine Lust mehr.
Es war schön endlich wieder mal einen “richtigen” Winter gehabt zu haben. Viel Schnee und viel Kälte. Aber jetzt nach knapp 3 Monaten, sehne ich mich nach Wärme. In den letzten Tagen fanden zwar immer häufiger Sonnenstrahlen den Weg in mein Gesicht, doch die Kälte hat mich immer noch umgeben.
Der Frühling soll kommen. Temperaturen über 12 Grad. Die Winterjacken sollen in den Schrank gepackt werden können.
Auf, dass der Winter uns in den nächsten 1-2 Wochen, den Rücken kehrt…
Wiedermal eine ziemlich coole Aktion, die Berlin einzigartig macht.
Weitere Informationen zu “Papergirl” unter papergirl-berlin.de.
Es ist ein Wunder das diese Unterhaltungssendung immer noch (relativ) erfolgreich im deutschen Fernsehen läuft. Natürlich sind die Quoten seit 1981 gesunken, was aber eher der Gesamtentwicklung des deutschen Fernsehens als der Sendung selbst geschuldet sei.
Das Privatfernsehen bekam vor allem in den vergangenen 5 Jahren einen immer größer werdenden Zuschauerkreis. Gründe dafür sind vermutlich einfach aufzuführen. Im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Sendern haben die Privatsender viele einfach nur erfolgreiche, aber auch einige wirklich gute Sendungsformate entwickelt, bzw. von Produktionsfirmen entwickeln lassen. Beispiele für gute Produktionen des Privatfernsehens, für mich persönlich, sind zum Beispiel die Comedysendungen Pastewka (bisher einzigartig im deutschen Fernsehen) und Switch Reloaded. Deutschland sucht den Superstar und Das Supertalent waren Quotenhits für RTL.
Qualitativ hochwertige Sendungen sind im öffentlich-rechtlichen Fernsehen jedoch deutlich leichter zufinden, was höchstwahrscheinlich aber nur am sogennanten Bildungsauftrag, den ARD/ZDF und ihre “Töchter” und “Söhne” haben, liegt. Schließlich bedient sich diese Sparte inzwischen teilweise sogar an Formaten von RTL und Pro7/Sat1. Und Sendungen, wie Verbotene Liebe, Marienhof und Sturm der Liebe könnten ein wenig auf Hochglanz poliert genauso gut im Vorabendprogramm von Sat1 laufen.
Doch zurück zu Wetten dass…
In den knapp 30 Sendejahren von Wetten dass… gab es viele Veränderungen (und Verbesserungen), diese traten jedoch meistens nur am Rande auf. Der Kern der Sendung – die Wetten – wurde beibehalten. Es interessant zu sehen, dass diese Sendung immer noch gerade deshalb gesehen wird. Ich denke, es ist nur ein sehr geringer Quotenanteil, der die Sendung lediglich sieht, um einen besonderen Gast oder Showact zu sehen.
Ich bin gespannt, wie Wetten dass… in 5 oder 10 Jahren aussieht. Ob es immer noch gezeigt werden wird? Planen die Redakteure bereits eine große Änderung oder Neuerung? Man wird es erst dann sagen können.
Gestern war ich in Essen. Ich hatte geplant auf dem Rückweg eine S-Bahn zu nehmen. Doch, als ich auf dem Bahnsteig stand, wurde durchgesagt, dass diese S-Bahn doch ungefähr 20min Verspätung hätte. Also schaute ich auf den Fahrplan, um einen anderen Zug zu finden der früher fährt. Ich wechselte auf Gleis 2, da dort in 10min ein Regionalexpress nach Duisburg fahren sollte.
Bereits als ich die Treppe zum Bahnsteig hinaufging, sah ich, dass dieser Zug eine Verspätung von 20min hatte. Doch ich hatte Glück. In 5min sollte ein anderer Regionalexpres, der bereits vor 30min hätte kommen sollen, eintreffen. Also blieb ich auf dem Bahnsteig und wartete auf den Zug.
Nach 5min, gab es erneut eine Durchsage. Die Verspätung des einen Regionalexpresses hatte sich um 15min erhöht. Allerdings sei es deshalb erlaubt, einen ICE, der jeden Moment einfahren würde, mit einem Nahverkehrsticket zu nutzen. Yeah! Das ist doch auch mal was. Zwar nur für 10min, aber immerhin. Am gegenüberliegenden Gleis fuhr gleichzeitig, ein RE in Richtung Mönchengladbach ein. Aber wieso einen vollen Regionalexpress nehmen, wenn man einen vollen ICE benutzen kann. Also stieg ich in den InterCityExpress ein und fuhr mit ihm direkt nach Duisburg.
Ich kam zu dem Zeitpunkt an, als auch die S-Bahn, wäre sie pünktlich gewesen, angekommen wäre…

