dulife

aus dem Leben und der Sicht eines 15-jährigen Jungen

Praktika

5. September 2010

Im kommenden Jahr sind wir schulisch dazu verpflichtet, ein Praktikum zur Berufsorientierung zu absolvieren. Stattfinden wird das Ganze vom 17. bis zum 28 Januar 2011.

Da es mein Wunsch ist, später beruflich in den Bereich des Journalismus zu gehen, wollte ich dieses Praktikum natürlich am liebsten in der Redaktion einer Musikzeitschrift machen. Angefragt habe ich zunächst, bei den sich in meiner Nähe befindenden Musikfachmagazinen “VISIONS” (Dortmund), “Intro” und “Rocks” (Köln). “Intro” antwortete mir, dass sie keine Schülerpraktika anbieten würden, sondern nur Praktika für Interssierte mit journalistischer Erfahrung ausrichten. “Rocks” antwortete mir, dass sie noch nicht sagen können, ob sie im kommenden Jahr journalistische Praktika anbieten können.

Mit diesen zwei Aussagen war ich zwar nicht glücklich, aber zufrieden. Man hatte mir schnell und deutlich geantwortet. Leider hat mich ausgerechnet, dass von mir so geliebte “VISIONS”-Magazin enttäuscht. Insgesamt drei Mails habe ich geschrieben, sogar mit einer Bewerbung als Pdf-Dokument im Anhang. Ich bekam zwar immer eine automatisierte Bestätigung, dass die Mail eingegangen sei und bearbeitet werden würde, doch geantwortet wurde mir kein einziges Mal. Kein “Nein.”, noch nicht ein mal ein “Können wir noch nicht sagen.”. Schade. Darüber war ich sehr enttäuscht.

Als nächstes schickte ich Anfragen an die “Rheinische Post”, die “Westdeutsche Allgemeine Zeitung”, den “Stadt Panorama” und den “Wochen Anzeiger” in Duisburg. Der “Stadt-Panorama” und der “Wochen Anzeiger”, zwei einfache, kostenlose,  örtliche Anzeigenblätter mit kleinem regionalen Nachrichtenteil hatten bereits einer/m Praktikantin/Praktikanten zugesagt. Die “Rheinische Post” und die “WAZ” würden während diesem Zeitraum keine Schülerpraktika anbieten.

Nach diesen zahlreichen Absagen entschloss ich mich, alternativ bei Kindertagesstätten zu bewerben. Der Bereich “Erziehung” interessiert mich und ebenfalls, ob der Beruf “Erzieher” eine Alternative zum Musikjournalismus für mich wäre.

Nachdem mir ein Kindergarten noch nicht sagen konnte, ob er im nächsten Jahr Schülerpraktika anbieten könne, schrieb ich den nächsten an: Die “Kita Campino” eine Kindertagesstätte des Studentenwerks “Duisburg-Essen”. Und zwei Mails später stand der Termin für ein Vorstellungsgespräch am kommenden Mittwoch in der Einrichtung. Ich bin gespannt,  auch wenn es natürlich kein wirkliches Vorstellungsgespräch ist und es “nur “um einen Praktikumsplatz geht, aber schließlich ist es mein erstes. Ich wäre sehr glücklich, würde ich eine Zusage bekommen. Ich hoffe, dass ich einen guten Eindruck mache und überzeugen kann. Also wünscht mir Glück für Mittwoch!

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Jetzt

3. September 2010

Toll. Toll. Toll.

Get Well Soon sind/ist zurzeit die/der beste/n Künstler Deutschlands. Finde ich.

Im Dezember geht es zum zweiten Mal auf ein Get Well Soon-Konzert.

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Zurzeit sind hier einige Artikel in Planung. Ich hoffe in den nächsten Wochen einige veröffentlichen zu können, denn bald steht die Klausurphase an. Fünf Arbeiten müssen geschrieben werden: Deutsch, Englisch, Mathe, Biologie und Pädagogik. Also nicht wundern, wenn es hier auf einmal noch ruhiger als sonst werden sollte.

Aber vielleicht könnt ihr ja bereits Vorfreude auf einen dieser Artikel schüren:

  • Neu im Feedreader (5): Diese Folge wird sich wahrscheinlich hauptsächlich mit den Mode- und Modemädchenblogs beschäftigen, die sich mit der Zeit in meinem Feedreader angehäuft haben.
  • Ihr und eure inneren Werte: Ein Artikel, in dem es darum geht, auch mal zuzugeben, dass man sehr viel auf Äußerlichkeiten achtet und das ja eigentlich gar nicht schlimm ist, solange man sich nicht auf die Oberfläche eines Menschen fixiert, sondern sich auch für das Innere interessiert.
  • Ich und Sie: Ein zweiteiliger Artikel, in dem ich zunächst versuche mich, so gut es geht, zu beschreiben. Anschließend möchte ich, erzählen, wie meine Traumpartnerin aussieht und vor allem, welche Eigenschaften etc. ich an einer Partnerin toll finden würde.

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Über Magnete und Fast Food

30. August 2010

Ich bin mit Sicherheit kein absoluter Feminist. Ich denke, kein Mann kann ein hunderprozentiger Feminist sein und ich ine meinem jungen Alter erst recht nicht. Doch meine “feministische Einstellung” hat sich in den letzten Monaten immer mehr verstärkt.

Es “kotzt” mich einfach an, wenn Menschen, vor allem diejenigen, die mich in der Schule umgeben, über Frauen bzw. Mädchen reden als wären sie etwas, was nur dazu da ist, um [zensiert!: nicht jugendfreier Inhalt] und zum anschauen dient. Man muss ja nicht gleich selbst feministisch werden, aber Respekt vor Frauen sollte, meiner Meinung nach, jeder Mann (auch die die es noch werden wollen) haben. (Natürlich gibt es auch welche, die dies nicht verdient haben, aber das ist nochmal ein anderes Thema.) Man sollte einfach aufhören, solche doofen Sprüche abzulassen. Das ist nicht  cool, auch wenn es euch so vorkommt. Klar, gibt es auch Mädchen und Frauen denen so etwas egal ist oder die es, was weiß ich, vielleicht sogar noch gut finden, wenn ein Mann so über sie redet, aber ich bin mir sicher, dass das eine minimale Anzahl an Mädchen/Frauen ist. Fast alle, werden es einfach nur scheiße finden, wenn Mann solche Dinge von sich abgibt (Beispiele möchte ich nicht nennen.).

Das musste ich jetzt einfach mal sagen. Ausgelöst hat das ganze ein Artikel im von mir verfolgten “Mädchenmannschaft”-Blog.

Link zum Artikel bei maedchenmannschaft.net

Dies sind genau die T-Shirts, die Typen, die sexistischen Dreck labern, tragen. Und anscheinend gibt es einige von solchen sexistischen Machos, ansonsten würden solche T-Shirts wahrscheinlich nicht produziert und verkauft werden. Viel kann man zu sowas eigentlich nicht sagen.

maedchenmannschaft.net sagt dazu:

Gern gesehene Gäste bei der Mädchenmannschaft: Sexistische Kackscheiße und Verharmlosung von sexualisierter Gewalt. In Form von Kommerzprodukten natürlich besonders geschmackvoll.

(Die Firma die diese asozialen T-Shirts übrigens herstellt heißt: TRAKTOR Clothing. Diese sagen auf ihrer Homepage doch auch noch tatsächlich folgendes über sich:

[...] some of the wisest words ever spoken and some of the coolest shirts ever worn.

)

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Vienna, Graz, Salzburg have called

Bald kommt wieder das Fernweh. Das weiß ich jetzt schon.

Natürlich war es gut. Vor allem Wien und Graz. Besonders Wien. Ich hab jetzt endlich auch ein “I Love Vienna”-Shirt. :D Ich weiß nicht, was mich an Wien so fasziniert, aber es ist einfach die tollste Stadt, die ich kenne.

Die  zweitbeste U-Bahn die ich kenne, nach der Metro in Paris, gibt es da sowieso.

Schloss Schönbrunn ist eigentlich nicht so mein Ding, aber ein schönes Photo ist beim Besuch rumgekommen.

Das einzige, was mir nun auffällt ist, dass man beim fünften Besuch einer Stadt, die man sehr gern mag, immer weniger auf herrausstechende Einzelheiten achtet, sondern einen eher das Gesamtbild begeistert. Diese Mischung aus Szene-Stadt, diesen historischen, bombastischen Gebäuden, dem Tourismus, den großen Prachtstraßen und den kleinen, leisen, leeren Gassen. Es ist einfach Wien, was einen so beeindruckt. Nicht mehr die Kirche und die Straße und der Park.

Die zweieinhalbstündige Zugfahrt von Wien Meidling nach Graz verging unglaublich schnell. Wie im Flug, könnte man sagen. Und, der Zug auf auf die Minute genau pünktlich. Ja, Deutsche Bahn, da könntet ihr euch mal eine Scheibe von abschneiden. Außerdem sind Abteile um einges interessanter als Großraumabteile.

An diesem Abend begrüsste uns Graz mit einer weniger schönen Seite. Viele nicht umbedingt sehr sozialer Personen waren am Bahnhof, in der Straßenbahn und in den Straßen in der Innenstadt zu sehen. Doch an den folgenden vier Tagen enttäuschte auch Graz nicht. Eine schöne (kleine) Stadt, nicht so schön, wie Wien, dafür aber auch längst nicht so touristisch wie dieses. Das Wetter, war bis auf den Dienstag, den Abreisetag, an dem es regnete, eigentlich erfreulich. Nur waren die Temperaturen um die 30°C nicht sonderlich angenehm, aber definitiv besser als Regen.

Die fast viereinhalbstündige Zugfahrt nach Salzburg verging ebenfalls sehr zügig. Lustig waren die kleinen Bahnhöfe an denen der Zug hält, trotzdem er ein InterCity war und das er während der Fahrt zweimal die Richtung wechselte. Diesmal saß eine Mutter mit ihrer Tochter im Abteil. Sarah hieß das junge Mädchen, dass ziemlich gewitzt war und seine Mutter ziemlich auf Trab hielt.

Salzburg begrüsste uns gegen acht Uhr. Bis zum Jugendgästehaus kamen wir trocken. Doch, als wir noch einmal ein Runde durch die Salzburger Altstadt machen wollten, regnete es unglaublich stark, so dass wir nach einigen hundert Metern wieder umkehrten.

Salzburg war eigentlich die einzige Stadt auf dieser Tour, die mir etwas miesfiel. Eigentlich ziemlich sogar. Ich habe noch nie eine solch touristische Stadt erlebt. Selbst Berlin und Paris sind nicht so touristisch orientiert, wie Salzburg. Österreicher hörte man hier kaum. Größtenteils Italiener. Es reihte sie einer dieser typischen Souvenir-Shops an den Anderen. Es war ein wahres Massenschieben durch die kleinen Straßen der Stadt. Eins steht fest: Nie wieder Salzburg.

Der Mittwoch war aber zumindest vom Wetter sehr schön. Sehr angenehme Temperaturen und ein leichtes Lüftchen. Nur am Rückflugtag war es sehr warm, weshalb wir relativ früh mit dem Bus zum Flughafen fuhren.

Am Flughafen bot sich ein irgendwie sehr amüsantes Bild, beim Blick auf die Anzeigetafel:

Bis unser Flugzeug starten sollte, dauerte es noch anderthalb Stunden, doch kein anderes Flugzeug startete mehr in dieser Zeit. Besonders für jemanden der öfters am Flughafen Düsseldorf ist, ist dies doch sehr ungewohnt. Auch die ungefähr einhundert Meter lange “Mall” bot nicht besonders viel. Fast alle Läden hatten geschlossen, lediglich eine Filliale der Wiener Kaffeehauskette “Coffeeshop Company” hatte noch geöffnet. Dort war es auch relativ voll, und wahrscheinlich lohnt es sich bei den Preisen um so mehr, diesen Laden aufzulassen. Dort konnte man einen halben Liter Wasser für 2 Euro 55 oder eine Flasche Cola für 3 Euro 50 erwerben. Alternativ auch einen Piccolo Prosecco für 7 Euro 50. Und dazu hatte das Geschäft auch noch nur einen Verkäufer. Das nennt sich Gewinnoptimierung.

Auf jeden Fall, war man dann wieder froh, zuhause zu sein. In Duisburg.

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Eigentlich ganz zufrieden

Seit knapp 2 Stunden ist mein erster Schultag in dieser irgendwo “neuen Schule” vorbei. Natürlich bin ich nicht wirklich auf einer neuen Schule, aber ein bisschen fühlt es sich so an. Viele neue Lehrer und viele Gesichter, die man nun häufiger sehen wird, als bisher. Über manche freue ich mich, über manche weniger. Irgendwie freue ich mich auf die nächsten drei Jahre. Natürlich mal abgesehen, von Hausaufgaben und schweren Klausuren.

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