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SPEX Pop Briefing

Seit der letzten Ausgabe (#324) findet sich in dem(!) deutschen “Magazin für Popkultur” – der Spex – anstatt der für Musikmagazinen typischen Rezensionen, das sogennante “SPEX Pop Briefing”. Veröffentlichungen werden nun nicht mehr von nur einem Redakteur rezensiert,...

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Kritik: Be Your Own Pet – Get Awkward

Posted by admin | Posted in Rezensionen / Kritiken | Posted on 14-02-2010

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Klingt nach Indie-Rock ist auch Indie-Rock, jedoch mit starken Punk(-Rock)-Einflussen. Schreddernde Gitarren und so eine (irgendwie typische) Indie-Rock-Sängerin.

Be Your Own Pet gründeten sich im Jahre 2002 als Schülerband. (Sie alle besuchten die Nashville School of the Arts.) Zunächst nichts unnormales. Das erste Album “Be Your Own Pet” ist ungebändigt und laut – auch das ist heutzutage nichts Besonderes mehr. Doch, im Gegensatz zu vielen anderen Punk-Rock-Bands, hört sich das zweite Album “Get Awkward” von Be Your Own Pet, immer noch nach Punk an. Die meisten Bands dieses Genres driften entweder in Mainstream-Gefilde ab oder veröffentlichen nur noch Platten, bei deren Anhören man denkt: “Das habe ich aber schon mal gehört.” Man könnte auch Be Your Own Pet, Stillstand in der Entwicklung vorwerfen, doch  “Get Awkward” klingt eben nicht langweilig oder genauso wie das erste Album. Bereits der erste Song “Black Hole” ist ein Höhepunkt in der Geschichte des Punks im 21. Jahrhundert und bleibt sogar im Kopf hängen, was mit Songs aus diesem Bereich eigentlich nur sehr selten passiert.  “Blow Yr Mind” wird seinem Titel gerecht und schlägt einem mit der Faust ins Gesicht.

Sollte man an einem Morgen schlaftrunken sein, aber schnell wach werden wollen, so empfhielt es sich eine CD von Be Your Own Pet einzulegen. Spätestens nach dem zweiten Song ist man hellwach, was auch die knappen 35min Spielzeit rechtfertigt – mehr würde man kaum aushalten.

Wie die meisten Alben dieses Genres, ist natürlich auch “Get Awkward” objektiv gesehen nichts Großartiges. Für Fans dieses musikalsichen Bereichs ist es jedoch ein Pflichtkauf.

Objektiv

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆

Subjektiv

Rating: ★★★★★★★☆☆☆


Kritik: The Strokes – Is This It

Posted by admin | Posted in Rezensionen / Kritiken | Posted on 07-02-2010

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Ich weiß, es ist schlimm das ich bis jetzt noch nie dazu  gekommen bin, in das angeblich “revolutionäre” Debütalbum “Is This It” von den Strokes reinzuhören. Doch ehrlich gesagt, finde ich das ich nichts verpasst hab.

“Is This It” ist eins der langweiligsten Album, die ich in letzter Zeit gehört habe. Alles hört sich irgendwie sehr ähnlich an und irgendeinen Hit, kann ich auf diesem “Wegweiser für den Indie-Rock” auch nicht finden.

Ich kann nicht verstehen, wie manche Musikmagazine dieses Album nur als eines der besten der oo-er-Jahre bezeichnen können. Vielleicht ist es eins der wichtigsten, aber nur weil ein Album wichtig ist, ist es noch längst nicht gut.

Den Kilians wird immer der Titel “die deutschen Strokes” angehaftet, doch die Dinslakener-Band hat für mich definitiv zwei deutlich bessere Alben veröffentlicht.

“Is This It” wäre, wär es nicht zu Anfang des vergangenen Jahrzehnts veröffentlicht worden, wahrscheinlich untergegangen und nie so hoch gelobt worden.

Fazit: Ein, für mich, viel zu hoch gelobter Wegweiser für den Indie-Rock.

Objektiv

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆

Subjektiv

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆

Kritik: Los Campesinos! – Romance Is Boring

Posted by admin | Posted in Rezensionen / Kritiken | Posted on 06-02-2010

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Was war “Hold On Now, Youngster…” nur für ein tolles Album. Das wird einem klar sobald man die ersten zwei Songs des dritten (bzw. zweiten, wenn man “We Are Beautiful, We Are Doomed” nicht mitrechnet) Albums “Romance Is Boring” von den Los Campesinos! gehört hat. Der Anfang ist einfach viel zu langsam geraten. Der Titelsong “Romance Is Boring” scheint es dann wieder herausreißen zu wollen und schafft es für kurze Zeit auch. Da ist es wieder, eins der Markenzeichen, der Los Campesinos!, die mitreißenden Refrains. Doch die Höhe der Qualitätskurve kann nicht gehalten werden. Bereits nach “We’ve Got Your Back” geht es wieder bergab. Das wäre nicht weiter schlimm, würde es nach 2, 3 weniger guten Songs wieder bergauf gehen, doch “Romance Is Boring” schafft dies leider nicht. Meine (vorher) entstandene (Vor-)freude auf das Album, war nach dem ersten, kompletten Durchlauf so gut wie verschwunden und kam auch nach dem 3., 4. und 5. Mal nicht wieder.

“Romance Is Boring” fehlen definitiv die Höhepunkte und Hits, die auf “Hold On Now, Youngster…” noch in großer Anzahl vorhanden waren. Vielleicht hätten die Los Campesinos! sich mehr Zeit nehmen sollen und ihre Fans noch ein Jahr länger warten lassen.

Objektiv

Rating: ★★★★★★☆☆☆☆

Subjektiv

Rating: ★★★★★☆☆☆☆☆

Kritik: Those Dancing Days – In Our Space Hero Suits

Posted by admin | Posted in Rezensionen / Kritiken | Posted on 29-01-2010

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Those Dancing Days sind eine schwedische Indie-Pop-Band mit fünf (sehr hübschen) weiblichen Mitgliedern. Ihre erste EP “Those Dancing Days” erschien im März 2008. Noch im gleichen Jahr folgte ihr erstes Album “In Our Space Hero Suits”.

In Our Space Hero Suits” ist keins dieser vor Freude nur so überlaufenden Indie-Pop-Alben. Traurige Melodien sind aber auch nicht zu finden. Es ist eher der dezente Schlagzeug-Sound in Kombination mit einer Gitarre und (jaa) einer Hammond-Orgel, der den Klang des gesamten Albums ausmacht.

“I Know Where You Live” zeigt wie gute Popmusik klingen kann – eine geniale Gitarrenspur mit kleinen Handclaps und dem (hier) großartigen Sound der Hammond-Orgel, erzeugen einen unverkennbaren Stil. “Those Dancing Days” klingt auf der einen Seite leicht elektronisch, doch man hat trotzdem das Gefühl das dies eine echte Band mit richtigen, (unverfremdeten!?) Instrumenten eingespielt hat. In “Spaceherosuits” kommen sogar noch  Bläser hinzu, wodurch das Album einen gelungenen Abschluss erhält.

Abgerundet wird das Album natürlich von den guten Stimmen der fünf Schwedinnen, die übrigens ihre Instrumente selbst spielen.

“In Our Space Hero Suits” hat einen einzigartigen Sound mit Wiedererkennungswert, was dazu führt, dass das Album aus dem (inzwischen) großen und stürmischen Meer des Indie-Pops heraussticht.

Objektiv:

Rating: ★★★★★★★★☆☆

Subjektiv:

Rating: ★★★★★★★☆☆☆

Rezension: Mumford & Sons – Sigh No More

Posted by admin | Posted in Rezensionen / Kritiken | Posted on 13-12-2009

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mumford-and-sons-sigh-no-more-coverNachdem ich mit dem selbstbetitelten Debüt von Fleet Foxes in den Folk reingerutscht bin, hat mich dieses Album gleichermaßen überzeugt. Mumford & Sons (Nein, die Bandkollegen sind nicht die Söhne des Frontmannes) sind ein kleines bisschen gewaltiger, als die Fleet Foxes. Dennoch ähneln sich die beiden Bands. Die Stimme von Marcus Mumford gefällt mir jedoch besser. Hits gibt es auf dem Fleet Foxes Album mehr, aber als Gesamtwerk überzeugt mich “Sigh No More” mehr.

Es ist das perfekte Album für die Winter- und Herbstmonate. Durch das Album verläuft ein relativ präsentes Gitarrenspiel, welches von einigen anderen Instrumenten begleitet wird. Einfach einlegen und entspannen lautet hier die Devise. Am Besten am Abend im Dunkeln. Der Höhepunkt des Album ist definitiv die Single “Little Lion Man”. Ein gewaltiger Folk-Song, der auch Rock-Elemente beinhaltet. Der Wechsel zwischen laut und leise ist fantastisch. Die Songs sind abwechslungsreich und immer wieder interessant. Der Wiedererkennungswert ist jedoch relativ gering (zumindest bei mir).

Nachdem im vergangnem Jahr Fleet Foxes – Fleet Foxes das Folk-Album des Jahres war, ist es dieses Jahr defintiv “Sigh No More“. Ich bin mir sicher das uns Mumford und “seine Söhne” noch länger erhalten bleiben werden.

Objektiv - Rating: ★★★★★★★★☆☆

Subjektiv - Rating: ★★★★★★★★☆☆