Septembermorgen

by Yannik

Es plärrt blechern aus den künstlich warmen Knöpfen hinaus in den mit hartem grau-weißen Plastik umgebenen Raum.
Die Kabel die an diesen Knöpfen hängen und irgendwann auseinander gefrimelt wurden, finden ihr anderes leicht goldenes Ende in einer Tasche aus blauem Jeansstoff.

Die Vibrationen der hohen, tiefen, leisen, lauten Stimmen – verbreitet durch den welligen Schall – vermischen sich mit dem Brummen, Zischen und Quietschen.

Blicke werden gesucht gefunden oder für wenige kurze Augenblicke gehalten.
Doch die Augen schauen woandershin, als in die sich nach der Nacht sehnenden, matten Gesichter, die mit einem zarten Rot der frühen, ersten Kälte bemalt sind.
Dort sind die Flecken und Macken und dort die Kritzeleien.

Es raschelt eine Jacke, es zurrt der Reißverschluss einer Tasche. Es knallt ein mit Haut und Haaren überzogener Schädel gegen das kalte, rot lackierte Metall.

Draußen schwirrt der fast noch frühe Morgen mit seinem dunklen Mantel vorbei.